Tango & Corona #2

Vielen Dank für die zahlreichen Reaktionen auf meinen Beitrag zu Corona und Tango im vorigen Blog!

Nach wie vor geht es m.E. im Kern um die Abwägung von staatlich verordnetem Gesundheitsschutz und verfassungsrechtich garantierten Rechten, die den Einzelnen vor staatlichen Maßnahmen schützen sollen. Die Diskussion darüber wird aus meiner subjektiven Sicht in der Politik und in den Medien nicht mit der gebotenen Tiefe geführt. Zu viele Menschen, die aus meiner Sicht in ihren jeweiligen Fachgebieten hochkompetent sind, kommen an der Oberfläche des Informationsgeschehens sowie in der politischen Entscheidungsfindung kaum zu Wort. 

Aus meiner Sicht ist es wichtiger denn je, die Argumente aller Seiten zu hören, wenn möglich zu prüfen und dann eine eigene Meinung zum Geschehen zu bilden. Die jeweils andere Seite abzuwerten („Ist ja nur eine Verschwörungstheorie“ bzw. „Schlafschafe“) hilft uns nicht weiter. Das Verweigern eines mit Argumenten geführten rationalen Dialogs ist für mich der kritische Punkt, an dem ein demokratischer Diskurs in eine totalitäre Richtung kippt. Das macht mir persönlich erheblich mehr Sorgen, als an einem Virus zu erkranken.

Wir überlegen derzeit, ob wir ab September (2021) den Tangosalon am Samstag im La Boca wieder eröffnen. Einerseits haben wir große Lust, endlich wieder mit euch gemeinsam Tango zu tanzen mit allem drum und dran.

Andererseits bereitet es mir erhebliches Bauchweh, als verlängerter Arm der Gesundheitspolizey den Gesundheitszustand meiner Gäste kontrollieren zu müssen. Ich verstehe mich nicht als Türsteher sondern als Veranstalter von Tangokultur, und diese ist für mich eine zutiefst kosmopolitische Kultur, in der niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Status, Geschlecht, Religion oder sonst etwas ausgegrenzt wird. 

Dass einzelne Veranstalter in vorauseilendem Gehorsam mit einer 2G-Regelung einen Teil ihrer Kundschaft diskriminiert möchte ich ebenfalls nicht unkommentiert stehen lassen. Seit Ende des zweiten Weltkriegs wurden in Deutschland keine Personengruppen bei kulturellen Events solcherart ausgegrenzt und es wäre schön, wenn das so bleibt. Wir im La Boca werden jedenfalls auch weiterhin niemanden ausgrenzen, lieber machen wir den Laden dicht. 

Am liebsten wäre es mir, wenn wir in Sachen Gesundheit als mündige Erwachsene wieder selbst Verantwortung übernehmen können für unsere Gesundheit einschließlich der dazu nötigen Risikoabschätzungen, statt sich paternalistisch bevormunden zu lassen. Die Wiedereinsetzung unserer verfassungsrechtlich verbrieften Grundrechte (für alle) wäre auch ganz nett. 

Bis dahin bleibt uns als Veranstalter die Entscheidung, geschlossen zu bleiben oder zu öffnen und uns an die jeweils aktuellen Regelungen zu halten, wie auch immer wir deren Sinnhaftigkeit einschätzen. Und uns als politisch denkende und handelnde Bürger kritisch zu informieren über die zentralen politischen Themen, die gerade auf der Tagesordnung stehen.

Aus der Vielzahl von Informationen im Netz fand ich persönlich die folgenden Beiträge hilfreich als informationelle Ergänzung. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte alles selbst überprüfen.

Die Beiträge von Dr. Harald Walach sind für mich ein gutes Beispiel für Wissenschaft im Dienste der Aufklärung

Beiträge aus psychologischer / soziologischer Sicht

https://www.rubikon.news/artikel/turmbau-zu-dystopia

https://multipolar-magazin.de/artikel/selektive-wahrnehmung-machtgewinn

Tango und Corona

Persönliche Gedanken zu Risiken und Nebenwirkungen

Wahrscheinlich geht es euch genauso wie mir: Es ist ganz schön komplex, sich ein Bild der Lage zu machen welches die Realität hinreichend genau abbildet, um daraus verantwortungsvolle Schlüsse zu ziehen. Als Tangotänzer, -veranstalter und -lehrer sehe ich mich allerdings in der Pflicht, mich um eine belastbare eigene Meinung zu kümmern.
Nicht zuletzt, weil wir als Tangocommunity m.E. besonders gefordert sind, uns Gedanken zu machen: Aus Sicht der Virologie gehört Tangotanzen in Milongas, wie wir es kennen und lieben, zu den allerletzten Dingen, die nicht mehr von Verboten betroffen sein werden. Die Frage danach, was richtig ist, spaltet auch die Tangowelt in ‚Vorsichtige‘ und ‚Sorglose’. Damit wir uns alle irgendwann alle als ‚Informierte‘ wiederfinden braucht es eine möglichst faktenbasierte eigene Meinung dazu, die wir uns im Dauerfeuer zwischen angstschürender Berichterstattung und Verschwörungstheorien wohl selber erarbeiten müssen. Auch um zu wissen, ob z.B. die Teilnahme am Untergrundtango in Wohnzimmern verantwortbar ist.
Solange diese Diskussion rein emotionsbasiert geführt wird, werden die Vorsichtigen, die Sorglosen und die Informierten nicht zusammenkommen. Aus meiner Sicht hilft da nur das ZDF: Zahlen, Daten, Fakten. Und zwar aus einer Vielzahl von Fachgebieten.
Hilfreich zur Einordnung meiner eigenen Perspektive fand ich eine kleine Graphik aus dem Kontext des Integralen Denkens mit den vier Dimensionen Vertrauen, Naivität, Zynismus und kritisches Denken (s.u.). Mein eigenes Denken bewegte sich in der Vergangenheit zugegebenermaßen meistens zwischen den Polen Vertrauen und Naivität. Von Zynismus, der mir von anderen entgegengebracht wird, bekomme ich meistens Bauchweh. Kritisches Denken ist mir als ehemaliger Akademiker und Wissenschaftler zwar nicht völlig fremd, jedoch habe ich es erst mal nicht auf Themen wie Pandemie, PCR-Test, Virologie, Immunologie, Grundrechte usw. angewandt. Dies habe ich versucht, nachzuholen, um Widersprüche aufzulösen, die sich in meiner Wahrnehmung des medialen Trommelfeuers auftun.
Im Kern geht es natürlich um die Frage: Wie gefährlich ist Covid-19 wirklich? Diese Frage wird meistens heruntergebrochen auf: Wieviele Intensivbetten stehen zur Verfügung für schwere Krankheitsverläufe? Wieviele positiv Getestete können die Gesundheitsämter im Blick behalten? Dagegen steht die Frage der Verhältnismäßigkeit: Wieviel Sinn machen welche Schutzmaßnahmen in Anbetracht eines Abwägens zwischen dem Schutz von Gesundheit einerseits und anderen nicht ganz unwesentlichen Grundrechten andererseits?
Zur Zeit wird vor allem auf die Zahl der positiven Testergebnisse geschaut. Diese wird als Grundlage genommen, um die Belastung des Gesundheitssystems abzuschätzen. Alle relevanten Zahlen kann man mit etwas Recherche selbst finden. So sind die meisten Getesteten negativ. Nicht alle positiv Getesteten sind tatsächlich aktiv infiziert (der Test wurde gar nicht dafür entwickelt), außerdem gibt es eine Falschpositivrate von 1% bis 50% je nach verwendetem Testverfahren. Nicht alle Infizierten entwickeln Symptome, in 80-90% der Fälle gibt es keine bis milde Symptome wie bei einer Grippe. Bleiben die schweren Verläufe, die auch zum Tod führen können (laut WHO 0,23 % der tatsächlich Infizierten). 
Für eine realistische Einschätzung des Geschehens reicht die Zahl der positiven Testergebnisse und der Inzidenzwerte also nicht aus. Es braucht dafür mindestens die tatsächliche Zahl der belegten Intensivbetten, die tatsächliche Letalitätsrate, der Altersdurchschnitt der Todesfälle (derzeit ca. 81 Jahre), die Unterscheidung von „an oder mit“, belastbare Zahlen in Bezug auf Übersterblicheit usw. (mehr dazu am Ende bei den Ressourcen).
Staatliche Eingriffe in Grund- und Persönlichkeitsrechte sollten aus guten Gründen sehr gut begründet sein. Wie gerade ausgeführt ist die Fokussierung auf die Zahl positiver Testergebnisse sowie der etwas beliebigen Zahl der Inzidenzen aus meiner Sicht dafür nicht ausreichend. Ich finde es absolut sinnvoll, bei einer akuten Grippewelle grundsätzlich Abstand zu halten. Ich möchte aber wie bei jeder bisherigen Grippewelle auch weiterhin die Freiheit haben, selbst entscheiden zu können in welchen Situationen ich mich wie schütze und wann ich mich bewußt dem Risiko, mich anzustecken, aussetze, weil andere Kriterien mir wichtiger sind. Zum Beispiel bei der Frage, wann, wo und mit wem ich eng umschlungen Tangotanzen möchte. (Und ja: Erkältet zu einer Milonga, einem Kurs oder einem Festival zu gehen ist keine gute Idee.)
Es gibt eine Menge Menschen, die auf mich einen durchaus intelligenten Eindruck machen, welche einige der Maßnahmen in Frage stellen und dies m.E. plausibel und faktenbasiert wissenschaftlich oder juristisch begründen. Wenn wir es tatsächlich mit einer Pandemie in der Qualität von Ebola zu tun haben, bin ich gerne bereit, mein Leben vorübergehend einzuschränken. Wenn wir es jedoch mit einem Virus in der Qualität einer Influenza zu tun haben, fällt es mir schwer zu verstehen, wieso Entscheidungsträger sich nicht ebenso von einer breiten Datengrundlage leiten lassen, Grundrechte gegeneinander abwägen und dann Entscheidungen treffen, die rational und verhältnismäßig sind. 
Im letzteren Fall wäre meine Solidarität nämlich überstrapaziert und ich würde anfangen, mich über die Einschränkungen meiner Berufsausübung und die meiner Kolleginnen mächtig zu ärgern. Und dabei geht es nicht einmal um den Verlust an Lebensqualität, den Tangotanzen für mich und so viele Aficionados bedeutet. Oder um den fehlenden Boost für mein Immunsystem, wenn ich a) zu guter Musik b) tanze c) mit einem wunderbaren Menschen im Arm. Mein Immunsystem fühlt sich dadurch so befeuert, daß jeder Virus sich mit Grausen von mir abwendet. Ein ordentlicher Schuß Vitamin D im Winter soll ebenso äußerst hilfreich sein.
Aber die katastrophalen Auswirkungen für so viele Menschen in den Bereichen Kultur, Gastronomie, usw. oder für die vielen Selbständigen lassen mich nicht kalt. Wenn es tatsächlich so ist, daß die Schutzmaßnahmen gesamtgesellschaftlich mehr kurz- und langfristigen Schaden anrichten als Nutzen, dann ist es nicht nur hilfreich sondern sogar notwendig, diesen Zweifel zu artikulieren und auf ein Ende der übertriebenen Maßnahmen zu bestehen. Statt mit dem Holzhammer könnten differenzierte, gezielte Maßnahmen ebenso wirksam sein aber mit erheblich weniger Nebenwirkungen. 
Die Trennung in systemrelevante (Arbeiten gehen) und nicht systemrelevante Bereiche (Kunst, Kultur, Gastronomie, soziale Kontakte, Tanzen, Singen …) halte ich übrigens für untragbar. Ich möchte nicht in einer gespaltenen Gesellschaft leben, in der es einerseits angestellte Arbeitskräfte im home-office gibt und daneben nur noch Abgehängte. Alle Menschen in diesem Land sind systemrelevant; niemand soll zurückgelassen werden.
Von einer freien Gesellschaft erwarte ich mir offene Diskurse über relevante Fragen, inklusive Pandemien und Schutzmaßnahmen. Diese Offenheit kommt mir sowohl in journalistischen Beiträgen wie auch in persönlichen Gesprächen zu kurz. Emotionalität, hervorgerufen durch medial geschürte Todesangst, ist wohl ein Hindernis für rationale Auseinandersetzungen. Ein kritischer Diskurs, eine argumentative Auseinandersetzung und ein Abwägen von Verhältnismäßigkeiten kommt darüber zu kurz. Die reflexartige Verweigerung einer solchen Auseinandersetzung, bei der jede von der offiziellen Meinung abweichende Position als bedrohlich erlebt wird (und dann mit diffamierenden Begriffen belegt wird, Stichwort ‚Corona-Leugner‘, ‚Alu-Hüte‘) hilft uns aber nicht weiter. Und weil das Diffamieren abweichender Meinungen (anstelle kritischer Auseinandersetzung) zu den Merkmalen totalitärer Systeme gehört, kann ich die Sorge, wir befänden uns bereits in einer prä-totalitären Phase, absolut nachvollziehen.
Und die Fragen, die aufgeworfen werden, sind groß: Wieviel ist uns unser Gesundheits- und Pflegesystem als Gesellschaft wert? Wie ist unser Umgang mit Gesundheit und Krankheit? Wie gehen wir in unserer Kultur mit Tod und Sterben um? Ist es akzeptabel, daß Menschen nach 80 Lebensjahren irgendwann erkranken und sterben? Ist es menschlich, sie ‚zu ihrem Schutz‘ zu isolieren und vereinsamt sterben zu lassen? Sollten wir nicht alles tun, damit die 80 Jahre davor lebenswert, in Würde und Teilhabe und möglichst angstfrei gelebt werden können? Diesen Fragen aus dem Weg zu gehen, macht wenig Sinn. Leben ist erfahrungsgemäß endlich. Lasst uns gemeinsam schauen, wie es für möglichst alle so lebenswert wie möglich wird.
Wir leben in interessanten Zeiten, mit politisch Verantwortlichen, denen ich weiterhin unterstellen möchte, daß sie ihr Bestes geben. Die aber die Auswahl ihrer Berater so eng ziehen, daß nur die Regierungslinie unterstützt wird. So entsteht ein sich selbst verstärkendes System, aus dem es schwer auszubrechen ist. Aus meiner Sicht ist es ein beruhigender Gedanke, daß die Zivilgesellschaft ziemlich gut funktioniert: Auch wenn es beängstigend ist, was eine unterinformierte Regierung alles veranlassen kann, so gibt es doch eine große Anzahl von intelligenten, in ihren eigenen Disziplinen gut ausgebildeten Menschen, die durch das Beisteuern ihrer fachlichen und zuweilen hochkarätigen Perspektive für ein ausgewogeneres Gesamtbild sorgen. Nervig daran ist bloß, daß man sich alles selbst zusammensuchen muß und Spiegel-online nicht mehr ausreicht. Andererseits ist auch das eine gute Schulung in politischer Teilhabe.
Zurück zur verbindenden Kraft des Tangotanzens: Ich will diese besondere kulturelle Errungenschaft pflegen und erhalten. Weil hier tiefste Sehnsüchte des Menschseins erfüllt werden können: Sich zu begegnen, gesehen zu werden, gemeinsam in zeitlose Dimensionen einzutauchen. Sogar Menschen mit unterschiedlichen politischen oder virologischen Überzeugungen können – solange sie auf der nonverbalen Ebene bleiben – miteinander tanzen. 
Wie werden wir wohl in zwanzig Jahren auf 2020 zurückschauen? Das Jahr, in dem die Entwicklung zu einer totalitären, autoritären, isolierten Gesellschaft für viele aus dem Nichts überraschend Fahrt aufnahm, die Einschränkung von Freiheits- und Persönlichkeitsrechten nach permanenten Lockdowns zur Gewohnheit wurde um wenigen großen Konzernen unbegrenzte Gewinne zu ermöglichen? Das Jahr, in dem nach einer katastrophalen Fehleinschätzung mangelhaft beratener Entscheidungsträger politische und gesellschaftliche Strukturen umgebaut wurden, die zu einem gesünderen, erfüllterem, gerechteren Leben aller beigetragen haben? 
Vielleicht geht es auch eine Nummer kleiner: Ich hoffe, daß wir uns nach dem Ende der Corona-Maßnahmen schnell erholen werden von der geschürten Angst vor menschlicher Nähe und vielleicht sogar ein Revival der Wilden Zwanziger erleben mit ganz viel Kultur, Tanz und Begegnung. Es bleibt spannend.
Herzlich,Max
PS Für faktenbasierte Rückmeldungen und Hinweise zur Weiterentwicklung meiner Verortung zwischen Hoffnung und kritischem Denken bin ich dankbar.

Sa 7. März Live Cuarteto Tango Bravo

Das Cuarteto Tango Bravo ist die spektakuläre Tangoformation um den renommierten Tangopianisten Robert Schmidt. 

Michael Dolak –  Bandoneon, Stephanie Gonsior  –  Violine und Tomàs Rösler – Kontrabass sind die weiteren brillanten Musiker dieses mitreißenden Deutsch-Schweizer-Argentinischen Quartetts. Gegründet 2016 spielt das Quartett genauso gern und begeisternd konzertant wie zum Tanz. Alle Musiker des Quartetts sind ausgewiesene Tangoprofis und bringen zudem viel internationale Bühnenerfahrung mit. Im Repertoire des Cuarteto Tango Bravo befinden sich bekannte wie auch weniger bekannte Tangoklassiker – und als Besonderheit dieses Quartetts –  auch neue Tango(tanz)stücke komponiert von Robert Schmidt. Die neue CD „Milonga Soñada“ ist mit grossem Erfolg im September 2019 erschienen und wurde bei einer Schweiz Tournee vorgestellt. 

Sa 15. 2. Live Duo Brotzman/Cardozo

Die argentinischen Musiker Pablo Brotzman (Mundharmonika) und Pablo Cardozo (Gitarre) musizieren seit 2013 miteinander und sind in diesem Jahr bei ihrer Tournee durch Europa auf vielen Milongas in Deutschland, Dänemark, Österreich, Italien, Belgien, Holland, Schweiz und Frankreich unterwegs. Während der Produktion ihrer ersten CD tourten sie durch Buenos Aires und das argentinische Landesinnere und gaben etliche Vorstellungen in Theatern und Kulturzentren. In ihren Konzerten präsentieren sie eine Auswahl aus tanzbaren Tangos, Valses, Milongas und einigen bekannten argentinischen Folksongs. Wir freuen uns auf die Musiker und auf Euch!

Sa 14.12. Hörstunde mit DJ Max

Sa 14.12. 20 Uhr (pünklich) Hörstunde mit DJ Max zu einem der wichtigsten Orchester der Tangogeschichte: Juan D’Arienzo · an seinem Geburtstag (14.12.1900)! Eintritt € 10,- inklusive Tangosalon. Anschließend ab 21 Uhr Milonga, natürlich mit Tandas vom Orquesta D’Arienzo sowie der Musiker, die bei D’Arienzo mitgespielt und sich später selbständig gemacht haben wie Biagi, Varela, Salamanca und der Nachfolge-Ensembles. Es wird, so viel kann schon gesagt werden, ein energetischer Abend!

Sa 19. Oktober Miguel Pesce Konzert

Samstag 19. Oktober 20 – 21 Uhr: Konzert mit Miguel Pesce (Gitarre · Buenos Aires) im La Boca · Eintritt € 12 inkl. Tangosalon. Anschließend ab 21 Uhr Tangosalon im La Boca mit DJ Peter Rücknagel. Gegen 22:30 auch ein live-Set zum Tanzen! Tangosalon wie immer € 5,-, die live-Tanda wird auf Hut gespielt, wenn es euch gefällt freuen wir uns über eine Spende!

Samstag 29. September Duo Fain-Perkal live im La Boca

Fain-Perkal ist ein Instumental- und Gesangsduo, in dem Matías Fain und Nahuel Perkal Konzertgitarre, Bandoneon, chromatische Mundharmonika und Stimme miteinander verbinden. Ihr Repertoire umfasst große Klassiker des Tango wie auch neue, weniger bekannte Stücke. Ihre zweite Tournee in Europa lädt sowohl zum Tanzen, als auch zum Zuhören ein. Wir freuen uns auf einen spannenden, abwechslungsreichen Abend!

Sa 7. September Franklintechnik Workshops

WS 1 · Bewegliche Hüfte – geschmeidiges Tanzen · 11 – 13 Uhr

Psoas, das ist ein Begriff für eine Muskelgruppe von 3 miteinander wirkenden Muskeln im Bereich der Hüfte und Lende. Er kreiert die Beweglichkeit in den Hüftgelenken und stützt gleichzeitig unsere Lendenwirbelsäule auf eine flexible Art und Weise. In den ersten Übungen erkunden wir unser Hüftgelenk und wo der Psoas in unserem Körper wirkt. Vertiefte Übungen vermitteln einen veränderten Eindruck von müheloser Aufrichtung, Beweglichkeit und Dissoziation. Die Effekte sind auch ein Gewinn beim Vorwärts- oder Rückwärtsgehen. Weitere Bewegungsideen für die Hüftregion ergänzen diesen WS.

WS 2 · Entspannter Tanzen – geschmeidige Schultern & gelöster Nacken · 14 – 16 Uhr

Eine entspannte Armhaltung ist wichtig für eine schöne Umarmung, einen klaren Kontakt und das eigene Wohlbefinden. Das intensive Kennenlernen des Schultergürtels ist dafür sehr hilfreich und wir praktizieren  einfache und wirksame Übungen, die den Schulter- und Nackenbereich entspannen können. Der Spannungszustand im Kiefer hat u.a. großen Einfluß auf unsere Haltung/ Halswirbelsäule und Bewegungseffizienz. Wir werden auch diesen Bereich durch Übungen kennenlernen und entspannter erleben. Und dann tanzt der Kopf entspannter und gelöst mit.1 Workshop € 30 · 2 Workshops € 55  · Anmeldung: info@maxtango.eu

Sa 10. August Live Tanino Duo

Heute Samstag 10. August (Geburtstag von Hugo Díaz) im La Boca: Das Tanino Dúo aus Buenos Aires – Fernando A. Sánchez (spanische Gitarre) und Santiago Álvarez (chromatische Mundharmonika) – spielt live für uns zum Tangotanzen! Sie spielen Tangos, Valses und Milongas zum Tanzen und vielleicht auch eine Chacarera! Eintritt € 12